Erstes Bezirksfachdienstlager Oberbayern im Landkreis Rosenheim
Steigende Einsatzzahlen und immer komplexer werdende Einsätze fordern eine immer bessere Ausbildung der Rettungshunde und eine lückenlose Zusammenarbeit der Rettungshundestaffeln untereinander. Dieser Entwicklung Rechnung tragend veranstaltete der Rot Kreuz Bezirksverband Oberbayern das erste Fachdienstlager für Rettungshunde.
Vom 29. bis 31.August trainierten 27 ehrenamtliche Einsatzteams, bestehend aus Hund und Hundeführer sowie weitere 29 Helfer und Ausbilder im oberbayerischen Rosenheim den Ernstfall. Neben theoretischen Ausbildungsinhalten zum Thema Orientierung wurde auch praktisch geübt. So mussten die Einsatzteams nicht nur eine Personensuche im Gelände meistern, sondern auch die gelernte Theorie praktisch umsetzen und einen Orientierungsmarsch durch unbekanntes Gelände bewältigen.
Neben den Trainingseinheiten stand vor allem das Kennenlernen und Kontakte knüpfen im Vordergrund. „Gerade in der Rettungshundearbeit ist es wichtig, zu wissen was jedes Einsatzteam, jeder Hund und Mensch leisten kann", so Bezirksfachdienstleiter Frank Singer. „Wichtig war uns bei diesem Wochenende auch, den Hundeführernachwuchs auf seine verantwortungsvolle Aufgabe hinzuführen und ihm und seinem Hund durch die Trainingseinheiten auf die Prüfung und die Einsätze vorzubereiten", so Singer weiter. Am Freitagabend überzeugte sich Bezirksbereitschaftsleiter, Bernd Peterke vom Ausbildungskonzept des Fachdienstlagers und bedankte sich bei Organisatoren und Teilnehmern für ihr Engagement.
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