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Vermisstensuche mit tragischem Ende

Für die Suche nach einem vermissten 76-jährigen wurden auch Staffeln des BRKs eingesetzt. Durch die Kombination Mantrailing und Flächensuche konnte die Person aufgefunden werden. Leider kam aber jede Hilfe zu spät.

Für die Suche nach einem vermissten 76-jährigen wurden auch Staffeln des BRKs eingesetzt. Durch die Kombination Mantrailing und Flächensuche konnte die Person aufgefunden werden. Leider kam aber jede Hilfe zu spät.

Anbei der Pressebericht der Polizei vom 20.11.2009 (Quelle Internet: Polizei Bayern Schwaben Nord):
BISSINGEN – Gestern Nachmittag ging bei der Polizei die Mitteilung über einen vermissten Mann in Bissingen ein. Der 76-Jährige hatte zwischen 12.30 Uhr und 13.30 Uhr den Seniorenstift in Bissingen verlassen und war nicht mehr zurückgekehrt.

Es wurde davon ausgegangen, dass der Betroffene orientierungslos umher irrt.

Sofort wurde eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet. An dieser waren mehrere Polizeistreifen, ein Polizeihubschrauber sowie ein Diensthund beteiligt. Darüber hinaus kamen auch 19 Suchhunde der Rettungshundestaffel, davon ein sog. Man-Trail-Hund, zum Einsatz. Auch wurde die Wasserrettung (DLRG/Wasserwacht) alarmiert, welche die Weiher in der Umgebung abgesucht hat. Letztendlich waren auch die Freiwilligen Feuerwehren Bissingen und Donauwörth mit einer großen Anzahl an Einsatzkräften an der Suchaktion beteiligt.

Die Suche nach dem Mann zog sich bis in die späten Abendstunden hin. Letztendlich konnte der Vermisste vom Man-Trail-Hund in Zusammenarbeit mit den Flächensuchhunden in der Kessel liegend aufgefunden werden. Derzeit wird davon ausgegangen, dass der Mann in den Bach stürzte und ertrank oder eines natürlichen Todes starb. Anhaltspunkte für eine Fremdbeteiligung oder ein suizidales Handeln sind in keiner Weise gegeben.

Dienstag, 24.11.2009, 14:51

Flächenprüfung im KV Günzburg

Eine Mammutveranstaltung zu organisieren und durchzuführen kostet Zeit, Kraft und Energie. Diese Vorraussetzungen hat die Rettungshundestaffel des BRK Günzburg investiert und als Lohn ein perfekt abgelaufenes Prüfungswochenende (14./15.11.) erhalten. Ursprünglich waren als Teilnehmer „nur“ 32 Rettungshundeteams aus ganz Bayern vorgesehen, da jedoch schnell eine Warteliste entstand, entschloss sich die Prüfungskoordinatorin Siggi Höfer zusammen mit der Günzburger Staffel ein 3. Prüferteam zu organisieren und somit 48 Rettungshundeteams die Möglichkeit zu geben, an der Prüfung teilzunehmen.

Für die Günzburger Staffel hieß das (kurzfristig), ein geeignetes Gelände für den Verweistest und die Unterordnungsprüfung zu finden, bei dem genügend Parkplätze und auch Räumlichkeiten für die Theorieprüfung sowie genug Platz um alle Prüflinge, Helfer, Zuschauer etc. mit dem leiblichen Wohl versorgen zu können, vorhanden sind.

Glücklicherweise erklärte sich das KKW Gundremmingen bereit, dafür das Sportgelände der Betriebssportgruppe zur Verfügung zu stellen. Damit waren perfekte Rahmenbedingungen gegeben.

Nun musste nur das Wetter einigermaßen mitspielen. Zwar trainieren die Staffeln bei jedem Wetter, aber auch den Rettungshundeführern und Prüfern ist es natürlich lieber, nicht den ganzen Tag von oben durchnässt zu werden. Und auch hier spielte alles mit. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag konnte die Prüfung trockenen Hauptes aller Beteiligten durchgeführt werden.
Da jedoch das Verletzungs- und Infektionspech (H1N1 lässt grüßen) bei einigen Teams zuschlug, traten letztendlich 37 Rettungshunde und Hundeführer zur Prüfung an, von denen 19 die begehrte Plakette von den Prüfern und Prüferinnen, Armin Dlugosch (Ansbach) & Manuela Schmerker (LV Hessen), Frank Singer (München) & Nicole Knobloch (LV Rheinland-Pfalz), Siggi Höfer (Kitzingen) & Hans-Dieter Vey (LV Nordrhein-Westfalen) in Empfang nehmen konnten. Ingesamt war es eine sehr faire Prüfung und den Teams, die nicht bestanden haben: KOPF HOCH….mit festem Blick in die Zukunft, denn die nächste Prüfung kommt bestimmt!

Am Sonntag verschafften sich dann auch KBL Joachim Böck, Bereichsleiterin Bianca Altaner und Bezirksbereitschaftsleiter/stellv. Landesbereitschaftsleiter Michael Raut einen Eindruck von den hohen Anforderungen der Rettungshundeprüfung.

Abschließend bedankt sich die RHS BRK Günzburg bei den Prüfern für die sehr angenehme Zusammenarbeit, beim KKW Gundremmingen für das Gelände, bei Förster Herr Lenz für die Bereitstellung der Waldgebiete und bei allen Helfern (u.a. Hundeschule Erika Götz aus Ichenhausen), ohne die, die Durchführung nicht möglich gewesen wäre.
Die SEG Betreuung des Kreisverbandes sorgte für das gute Mittagessen und reagierte flexibel und problemlos auf Änderungen im Zeitplan. Auch dafür ein herzliches Danke!

Dienstag, 17.11.2009, 07:44

Vermisste gefunden: Bessys befreiendes Gebell

Waldkraiburg - Als Birgit Hochleitner, Rettungshundeführerin bei der BRK-Rettungshundestaffel Mühldorf, am Donnerstag in stockfinsterer Nacht kurz nach 2 Uhr ihre zehnjöhrige Labradordame Bessy im Waldkraiburger Stadtpark bellen hörte und die Einsatzleitung von BRK und Polizei per Funk informierte, da lagen sich die Einsatzkräfte vor Freude in den Armen. Es war geschafft.

Waldkraiburg - Als Birgit Hochleitner, Rettungshundeführerin bei der BRK-Rettungshundestaffel Mühldorf, am Donnerstag in stockfinsterer Nacht kurz nach 2 Uhr ihre zehnjährige Labradordame Bessy im Waldkraiburger Stadtpark bellen hörte und die Einsatzleitung von BRK und Polizei per Funk informierte, da lagen sich die Einsatzkräfte vor Freude in den Armen. Es war geschafft.

Die gesuchte, hilflose Seniorin aus dem Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Waldkraiburg war lebend gefunden und konnte etwas unterkühlt für die weitere medizinische Betreuung den Einsatzkräften des Rettungsdienstes übergeben werden. Das berichtet ein Sprecher des BRK-Kreisverbandes über eine nächtliche Suchaktion, die fast drei Stunden angedauert hatte.
Wie die Polizei mitteilt, war die 84-jährige Frau gegen 23 Uhr vom Altenheim als abgängig gemeldet worden. Weil die Frau dement ist und zudem Herzprobleme hat, wurde die groß angelegte Suche mit mehreren Streifenwagen, Hundeführer und der Rettungshundestaffel gestartet. Auch ein Polizeihubschrauber wurde bei der Suche eingesetzt und sorgte mit seinen Flügen über dem nächtlichen Waldkraiburg für Aufregung bei etlichen Bürgern.
Rettungshund Bessy stellte in dieser Nacht einmal mehr ihre geschulte Spürnase unter Beweis. Denn wie das BRK berichtete, brauchte die Hündin nicht lange, um die Seniorin zu finden. Keine drei Minuten nachdem Birgit Hochleitner die Hündin unweit der evangelischen Kirche im Stadtpark auf die Suche geschickt hatte, schlug das Tier an.

Quelle: OVB Online

Dienstag, 08.09.2009, 15:00

Das Wunder vom Frauenhäusl

Mit dieser Überschrift steht die 2-tägige Suchaktion der Rettungshundestaffeln in der Presse beschrieben. Nach mehr als 50 Stunden Abgängigkeit konnte eine vermisste 88-Jährige den Umständen entsprechend gut und körperlich unversehrt in der Nähe des Frauenhäusl (Landkreis Kelheim) im Wald liegend aufgefunden werden. Vine, ein Bloodhound von der Rettungshundestaffel vom BRK Ansbach, fand die Vermisste, nach dem sie von einem zuletzt gesicherten Verschwindepunkt den Trail aufnahm.

Mit dieser Überschrift steht die 2-tägige Suchaktion der Rettungshundestaffeln in der Presse beschrieben. Nach mehr als 50 Stunden Abgängigkeit konnte eine vermisste 88-Jährige den Umständen entsprechend gut und körperlich unversehrt in der Nähe des Frauenhäusl (Landkreis Kelheim) im Wald liegend aufgefunden werden. Vine, ein Bloodhound von der Rettungshundestaffel vom BRK Ansbach, fand die Vermisste, nach dem sie von einem zuletzt gesicherten Verschwindepunkt den Trail aufnahm. Die Vermisste wurde anschließend dem Rettungsdienst und ihrer Familie übergeben.
Auf diesem Wege wollen wir uns bei den beteiligten BRK Rettungshundestaffeln Cham, Dingolfing, Passau, Regensburg, Ansbach und den Staffeln der anderen Organisationen, sowie den weiteren Beteiligten des Sucheinsatzes bedanken, da die Zusammenarbeit wieder hervorragend geklappt hatte. Auch diese Suche hat wieder gezeigt, wie sinnvoll die Kombination aus Flächensuchhunden und Mantrailern ist.

Donnerstag, 20.08.2009, 08:00

BRK-Mantrailer erfolgreich

Am 31.Juli 2009 wurde die RHS Ansbach zu einer Personensuche im Bereich des Bezirkskrankenhauses Ansbach alarmiert. Abgängig war eine Person mit Suizidverdacht. Da sich die Suche anfangs auf das Klinikgelände konzentrierte, wurde primär der Mantrailer eingesetzt, welcher nach relativ kurzer Suchzeit die Staffel zum Erfolg führte. Leider war die Person beim Auffinden bereits tot.

Am 31.Juli 2009 wurde die RHS Ansbach zu einer Personensuche im Bereich des Bezirkskrankenhauses Ansbach alarmiert. Abgängig war eine Person mit Suizidverdacht.
Da sich die Suche anfangs auf das Klinikgelände konzentrierte, wurde primär der Mantrailer eingesetzt, welcher nach relativ kurzer Suchzeit die Staffel zum Erfolg führte. Leider war die Person beim Auffinden bereits tot.

Dienstag, 18.08.2009, 07:00

Trümmertraining mit den Rettungshundeführern aus dem Iran

„Khosch amdid“ (Willkommen) Das DRK unterstützt seit 2007 unter der Leitung von Projektleiter Mark Hofmann den Iranischen Roten Halbmond (IRCS) beim Aufbau von Rettungshundestaffeln. Dafür waren bereits im April 2009 drei Rettungshunde-Ausbilder des BRK für zwei Wochen im Iran und vom 14. - 30.07.2009 werden sechs iranische Rettungshundeführer mit verschiedenen Rettungshundestaffeln in Bayern trainieren.

„Khosch amdid“ (Willkommen)
Das DRK unterstützt seit 2007 unter der Leitung von Projektleiter Mark Hofmann den Iranischen Roten Halbmond (IRCS) beim Aufbau von Rettungshundestaffeln. Dafür waren bereits im April 2009 drei Rettungshunde-Ausbilder des BRK für zwei Wochen im Iran und vom 14. - 30.07.2009 werden sechs iranische Rettungshundeführer mit verschiedenen Rettungshundestaffeln in Bayern trainieren.
Am Sonntag den 19.07.2009 waren die Rettungshundeführer des IRCS zu Gast bei der Rettungshundestaffel Augsburg-Stadt, um auf dem Gelände der ehemaligen Reese- und Sheridan-Kasernen beim Trümmertraining teilzunehmen. Diese Gelegenheit mit uns zusammen zu üben wurde von weiteren acht Hundeführern aus den BRK Staffeln München und Würzburg wahrgenommen.

Dank der vielfältigen Möglichkeiten auf dem ehemaligen Kasernegelände konnten verschiedene Szenarien geübt werden. Somit zeichnete sich für unsere Gäste ein breites Spektrum der Ausbildung ab. Gerne waren sie bereit selbst als „Opfer“ zu agieren und in die engen und dreckigen Verstecke zu kriechen, anstatt nur Zuschauer zu sein. Alle Beteiligte lernten vieles an diesem Tag und Dank der offenen und freundlichen Art der Gäste hatten wir auch viel Spaß miteinander.

Wir wünschen den Rettungshundeführern des IRCS weiterhin einen angenehmen und lehrreichen Aufenthalt in Bayern. Khoda hafez (Auf Wiedersehen)

Mittwoch, 22.07.2009, 10:05

BRK- Mantrailer findet Vermissten lebend

Am Samstag, dem 4. Juli 2009 um 23:28 wurde die Rettungshundestaffel Höchstadt-Aisch zu einem Sucheinsatz nach Weisendorf gerufen. Dort wurde seit 17:00 Uhr ein 52 jähriger Mann, mit Suizidverdacht, vermisst. Da die Tochter einen Ansatzpunkt am häuslichen Grundstück geben konnte, wurde unter anderem der mitgeführte Mantrailer eingesetzt. Mantrailer sind speziell ausgebildete Rettungshunde, die der Spur eines Menschen noch nach mehreren Stunden bis Tagen folgen kann.

Am Samstag, dem 4. Juli 2009 um 23:28 wurde die Rettungshundestaffel Höchstadt-Aisch zu einem Sucheinsatz nach Weisendorf gerufen. Dort wurde seit 17:00 Uhr ein 52 jähriger Mann, mit Suizidverdacht, vermisst.

Da die Tochter einen Ansatzpunkt am häuslichen Grundstück geben konnte, wurde unter anderem der mitgeführte Mantrailer eingesetzt. Mantrailer sind speziell ausgebildete Rettungshunde, die der Spur eines Menschen noch nach mehreren Stunden bis Tagen folgen kann.

Gegen 1:00 Uhr fand der Mantrailer Nicko (ein Deutscher Schäferhund) den Vermissten, nach einer Suchstrecke von ca. 1 km außerhalb der Ortschaft, lebend zwischen zwei Weihern von hohem Schilf umgeben. An dieser Stelle wäre er wohl noch lange nicht entdeckt worden. Der Mann wurde nach dem Auffinden durch das Hundeteam versorgt und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben und in eine Klinik eingeliefert.

Montag, 06.07.2009, 12:53

Trümmerausbildung in Polen

Trümmerausbildung in Polen 25 Rettungshundefürer des BRK waren vom 29. April bis zum 01. Juni 2009 in einer alten Hotelanlage in Kozubnik (Polen). Die Teams wurden durch die äußerst anspruchvolle Ausbildung auf internationale Trümmereinsätze wie z.B. nach Erdbeben vorbereitet. Seit vielen Jahren pflegt das BRK die Kontakte zu den polnischen Kameraden der Berufsfeuerwehr aus Kety (nahe Krakau), die neben den typischen Aufgaben einer Feuerwehr auch Rettungshunde führen. Dieses Jahr wurden wir auf ein hartes und sehr vielseitiges Training über Pfingsten eingeladen.

25 Rettungshundeführer des BRK waren vom 29. April bis zum 01. Juni 2009 in einer alten „Hotelanlage“ in Kozubnik (Polen). Die Teams wurden durch die äußerst anspruchvolle Ausbildung auf internationale Trümmereinsätze wie z.B. nach Erdbeben vorbereitet. Seit vielen Jahren pflegt das BRK die Kontakte zu den polnischen Kameraden der Berufsfeuerwehr aus Kety (nahe Krakau), die neben den typischen Aufgaben einer Feuerwehr auch Rettungshunde führen.
Dieses Jahr wurden wir auf ein hartes und sehr vielseitiges Training über Pfingsten eingeladen. Das Trainingsgelände war zu Zeiten der UDSSR ein Hotelkomplex mit mehreren Gebäuden und Hallen, die nun seit fast 20 Jahren leer stehen und verfallen; perfekte Trainingsmöglichkeiten für Rettungshunde. Die Teilnahme an diesen jährlich stattfindenden Fortbildungen ist die Vorraussetzung, dass ein Rettungshundeteam ins Auslandskontingent des BRK aufgenommen wird. Neben dem Bayerischen Roten Kreuz hält das DRK Hamburg und das DRK Nordrhein ein solches Kontingent in Deutschland vor.
In den Katakomben der alten Schwimmbadhalle konnten die Teams unter Beweis stellen, wie gut ihre Hunde mit absoluter Dunkelheit umgehen können und in den übrigen Gebäuden mussten die Teams die Hunde über mehrere Stockwerke lenken ohne ihnen ins Gebäude folgen zu dürfen. Um bei internationalen Trümmereinsätzen unter den Top Teams zu sein, muss die Ausbildung neben der reinen Arbeit mit den Hunden auch die Belastbarkeit der Hundeführer beinhalten. Dazu wurden die Teams in einem Aufzugsschacht aus dem 8. Stockwerk abgeseilt, um direkt im Anschluss eine versteckte Person unter mehreren Metern Schutt suchen zu müssen. Ein Highlight der Ausbildungsveranstaltung war eine Seilbahn mit ca.100 Meter Länge, an der die Hundeführer mit ihren Hunden aus ca. 50 Meter Höhe in die Tiefe rauschten. Eine Überwindung für alle, selbst für die erfahrenen Hasen unter uns.

Dienstag, 02.06.2009, 20:45

Fachdienstlager 2009 der schwäbischen Bereitschaften

Fachdienstlager 2009 der schwäbischen Bereitschaften
Am Wochenende vom 22. bis 24. Mai 2009 fand auf dem Gelände der ehemaligen US-Reese-Kaserne in Augsburg das Fachdienstlager der schwäbischen Bereitschaften statt an dem über 500 Teilnehmer mitmachten.
Auf dem großzügigen Gelände wurden verschiedenste Szenarien, darunter Explosionsunglücke oder Verkehrsunfälle mit Beteiligung eines Omnibusses mit jeweils einer Vielzahl von Verletzten, abgearbeitet. Bei manchen Szenarien mussten über 50 Verletzte gerettet und versorgt werden.
Dabei kamen auch erstmalig Fachberater des Gesundheitsamtes (hier des Landratsamtes Augsburg) zum Einsatz und die Trinkwasseraufbereitungsanlage des Bayerischen Roten Kreuzes, die durch den BRK-Kreisverband Augsburg-Land betrieben wird, im Einsatz.

Erstmals nahmen auch die schwäbischen Rettungshundestaffeln (die Teilnehmer waren aus Augsburg-Stadt, Günzburg und Nordschwaben) an einem Fachdienstlager der Bereitschaften teil.
Bei insgesamt 8 Übungsszenarien wurde die Zusammenarbeit der Rettungshundestaffeln mit den anderen Einsatzkräften geübt.
Diese forderte nicht nur die Einsatzleiter, sondern auch die Rettungshundeteams welche die Erstversorgung der gefundenen Personen und deren Übergabe an den "Rettungsdienst" durchführen mussten. Die wirklichkeitsnahe geschminkten "Opfer" waren nicht nur für die Helfer sondern manchmal auch für die Hunde eine besondere Herausforderung.
Es konnte bei dieser Gelegenheit auch die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Staffeln intensiv geübt werden - so wurden bei allen "Einsätzen" Teilnehmer aus den verschiedenen Staffeln eingesetzt. Jeder bekam auch die Gelegenheit als Mime das Geschehen einmal aus der Perspektive eines Patienten zu erleben.

Nach einem sehr arbeitsreichen Wochenende konnten alle Teilnehmer mit neuen Erfahrungen am Sonntag wieder nach Hause fahren - wenn auch etwas müde.

Montag, 25.05.2009, 16:17

Gruppenführerausbildung

An diesem Wochenende hat die Gruppenführerausbildung für Rettungshundeführer im Bayerischen Roten Kreuz stattgefunden. Mit dem Kurs "Führen im Einsatz II" wird das neue Konzept der Einsatzführung erstmals auch im Bereich der Rettungshundestaffeln durchgeführt. Insgesamt haben 20 Hundeführer damit einen weiteren Schritt in der Führungshierarchie gemeistert, herzlichen Glückwunsch.

Liebe Kameradinnen und Kameraden,
an diesem Wochenende hat die Gruppenführerausbildung für Rettungshundeführer im Bayerischen Roten Kreuz stattgefunden. Mit dem Kurs "Führen im Einsatz II" wird das neue Konzept der Einsatzführung erstmals auch im Bereich der Rettungshundestaffeln durchgeführt. Insgesamt haben 20 Hundeführer damit einen weiteren Schritt in der Führungshierarchie gemeistert, herzlichen Glückwunsch. Als Grundlage für den Kurs müssen die Teams Einsatzerfahrung als Hundeführer mitbringen und neben dem Kurs "Führen im Einsatz I (Truppführerausbildung)" auch die Qualifikation im Bereich "Leiten und Führen von Gruppen" mit sich bringen.
Damit fängt der Fachdienst Rettungshunde des BRK an die Anforderungen des neuen SEG Konzeptes umzusetzen und ist auf einem sehr guten Weg mit der erforderlichen Umsetzung.

An dieser Stelle herzlichen Dank an die Kameraden und Kameradinnen der Ansbacher Rettungshundestaffel für die organisatorische Durchführung der Veranstaltung und einen besonderen Dank an die beiden Dozenten Siggi Höfer und Armin Dlugosch.

Sonntag, 17.05.2009, 17:00

Rettungshundeausbildung im Iran

Ich möchte euch von unserem Aufenthalt im Iran (Link zu Wikipedia) berichten und weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Vielleicht erstmal damit, wo wir überhaupt waren und wer „wir“ sind. Wir, das sind Siggi Höfer, Mark Hofmann, Bessie und Markus Wilhelm. Der Iranische Rote Halbmond (IRC) hat unter anderem ein Camp in Karaj (Link zu Wikipedia) auf ca. 1300 Meter üNN, nordwestlich von Teheran. Es ist also durchaus nicht so warm, wie man es erwarten würde, wir hatten morgens sogar gefrorene Scheiben am Auto.

Liebe Kameradinnen und Kameraden,
ich möchte euch von unserem Aufenthalt im Iran (Link zu Wikipedia) berichten und weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Vielleicht erstmal damit, wo wir überhaupt waren und wer „wir“ sind. Wir, das sind Siggi Höfer, Mark Hofmann, Bessie und Markus Wilhelm. Der Iranische Rote Halbmond (IRC) hat unter anderem ein Camp in Karaj (Link zu Wikipedia) auf ca. 1300 Meter üNN, nordwestlich von Teheran. Es ist also durchaus nicht so warm, wie man es erwarten würde, wir hatten morgens sogar gefrorene Scheiben am Auto. Untergebracht waren wir im Gästehaus des IRC Geländes in Soha (Bilder). Ich muss gestehen, dass ich mit etwas gemischten Gefühlen in den Iran geflogen bin und mir nicht sicher war, was mich dort alles erwartet. Wir waren aber sehr positiv über die Arbeit der IRC Hundeführer überrascht und haben überaus gastfreundliche und offene Menschen kennenlernen dürfen, die uns mit offenen Armen empfangen und aufgenommen haben.
Im IRC Camp von Karaj (Bilder) und der Region um Karaj haben wir vier so an die 52 Rettungshundeführer des IRC getroffen und mit ihnen fast eine Woche lang trainiert. Es werden im Iran fast ausschließlich Deutsche Schäferhunde von hauptberuflichen IRC Mitarbeitern geführt. Und das ist auch schon einer der wohl bedeutendsten Unterschiede zu der Rettungshundearbeit im DRK. Es handelt sich um hauptberufliche Rettungshundeführer und nicht (zumindest noch nicht) um ehrenamtliche Mitarbeiter.
Die 52 Hundeführer sind aus 24 von insgesamt 30 iranischen Provinzen nach Karaj gekommen und haben mit uns zusammen ein anstrengendes Trainingsprogramm durchlaufen. Ziel war es den Hundeführern verschiedene Ausbildungsinhalte zu zeigen und ihnen neben der Arbeit mit den eigenen Hunden, Techniken und Vorgehensweisen für die Ausbildungsstruktur des IRC beizubringen. Wir haben uns neben der Trümmer- und Flächenarbeit mit den Themengebieten Einsatztaktik, Opferarbeit und Ausbildungsstruktur beschäftigt. Sehr positiv wurden unsere beiden Ausbilderinnen in ihren Gruppen aufgenommen und ebenso akzeptiert und behandelt, wie wir Männer in unseren Gruppen.
Zum Abschluss wurde uns allen (den IRC Hundeführern und den Delegierten des DRK) von führenden IRC Vertretern für unsere Arbeit gedankt.

Freitag, 24.04.2009, 10:00

Rettungshunde präsentierten ihr Können auf der Internationalen Hundeausstellung München

„Hunde retten Menschenleben“ lautete die Ankündigung im Programm der Internationalen Hundeausstellung, die im März 2009 in der Münchener Olympiahalle stattgefunden hat. Zum wiederholten Male war auch die Rettungshundestaffel des Münchener Roten Kreuzes mit einem Infostand und einer Vorführung vertreten. Viele, der insgesamt rund 20.000 Besuchern interessierten sich für die Arbeit der Rettungshundestaffel und die Hundeführer standen Rede und Antwort, während die Rettungshunde eifrig gestreichelt wurden. An beiden Nachmittag hieß es dann „The Stage is yours“ und die Einsatzteams zeigten auf der großen Aktionsfläche verschiedene Übungen. Von der Gerätearbeit, bis zum Anzeigen einer gefundenen Person wurden verschiedene Punkte der Ausbildung vorgestellt.
Höhepunkt war dann das Abseilen zweier Hundeführer vom Dach der Olympiahalle durch die Höhenrettung der Feuerwehr München und der nachgestellte Absturz eines Stuntmans in einen Pappkarton – Stapel. In diesem musste dann ein Rettungshund den Stuntman suchen und den Fund anzeigen.
Wieder einmal konnte die Rettungshundestaffel des BRK München zeigen, was moderne Rettungshundeteams leisten müssen und leisten können! Wenn Sie Ausschnitte aus der Vorführung sehen wollen oder Fragen zu unserer Arbeit haben, dürfen wir Sie einladen am 09. Mai 2009 auf den Münchener Marienplatz zum Aktionstag des BRK München zu kommen. Dort sind wir wieder mit einem Stand vertreten. Und für die Kleinen gibt es natürlich wieder die Möglichkeit zum Hunde streicheln.

Mittwoch, 08.04.2009, 18:00

Eignungstest des BRK in Hassberge

Am Samstag den 04.04.2009 fand im Kreisverband Haßberge ein Eignungstest für 33 angehende BRK Rettungshunde mit ihren Hundeführern aus dem Landesverband Bayern satt.
Bei strahlendem Sonnenschein fanden sich die Teams auf dem Vereinsgelände des VfH Wonfurt ein um sich den Anforderungen der Einstiegsprüfung für die Rettungshundearbeit zu stellen. Das Prüfungsteam Ines Dlugosch, Siggi Höfer und Erich Mock beobachteten und bewerteten die Zusammenarbeit der Hundeführer mit ihren angehenden Rettungshunden fair, sachlich und genau und gaben auch Hinweise und Anregungen für die weitere Ausbildung. Viele weit mit angereiste Angehörige und Staffelkollegen schauten zu und fieberten mit den Prüflingen den Ergebnissen entgegen.
Der Eignungstest wird am Beginn der Ausbildung zum Rettungshund abgelegt und gibt Aufschluss darüber, ob der Hund bzw. das Team für die Ausbildung geeignet ist. Mit bestandenem Test darf ein Hund zum Rettungshund ausgebildet werden, er ist auch Voraussetzung für die Zulassung zur Rettungshundeprüfung und gilt jeweils nur zusammen mit dem im Eignungstest führenden Hundeführer.
Für die spätere Sucharbeit muss ein Hund selbstsicheres und selbständiges Handeln mitbringen. Ein zuverlässig entwickeltes Sozialverhalten innerartlich wie auch gegenüber dem Menschen ist erforderlich. Der Hund wird in den einzelnen Testelementen mit verschiedenen Situationen, zu denen auch das Tragen durch eine fremde Person gehört konfrontiert und darf keine Unsicherheit oder gar Aggression zeigen. Aggressives Verhalten führt zum Ausschluss aus der Rettungshundearbeit.

Ein paar Bilder findet ihr hier oder hier.

An dieser Stelle herzlichen Dank an die BRK Rettungshundestaffel Hassberge für die tolle Organisation.

Verhalten gegenüber einer Fremdpersonengruppe
Insgesamt fünf Fremdpersonen locken den Hund zu sich, füttern und spielen nacheinander mit dem Hund.


Verhalten bei optischen Umwelteinwirkungen
Hier wird beobachtet wie der Hund reagiert, auf: z.B. Tonne die auf ihn zurollt, schwebendes Tuch unter dem er mit seinem Führer durchlaufen muss, Schirm wird aufgespannt, eine humpelnde Person mit weiter, flatternder Kleidung geht auf ihn zu usw.


Spielen mit einem Gegenstand
Das Spiel mit einer Fremdperson soll zeigen, wie ausgeprägt der Spieltrieb vorhanden ist und ob er gern auf fremde Menschen zugeht.


Verhalten bei akustischen Einwirkungen
Im späteren Einsatzfall muss sich der Hund unbeeindruckt von akustischen Einwirkungen verhalten. Dies wird z.B. mit einem vorbei fahrenden und hupenden Auto, mit schallenden Schlägen auf eine Metalltonne oder durch eine laufende Motorsäge simuliert und beobachtet

Verhalten bei Feuer und Rauch
Der Hund darf sich von Feuer, Rauch und Hitzeausstrahlung nicht beeindrucken lassen.

Verträglichkeit mit anderen Hunden
Bei einer Anfahrt in ein Einsatzgebiet z.B. kann es vorkommen dass mehrere Hunde und Hundeführer auf engstem Raum zusammen transportiert werden müssen. Ebenso kommt es vor, dass die freilaufenden Rettungshunde im Einsatzgebiet angrenzende Flächen absuchen.

Gewandtheit
Begehen von unangenehmen Materialien z.B. Gitterrost, Folien oder Geröll. Kriechen durch eine Röhre und begehen einer 4 m langen Bohle gehören ebenso zu den Testelementen.



Die Testelemente waren in drei Bereiche auf den Trainingsflächen des Hundeplatzes eingeteilt, die in drei Gruppen mit jeweils elf Teams abgearbeitet wurden. Bei dem strahlenden Sonnenschein und den sommerlichen Temperaturen nicht nur für die „Spieler“ eine schweißtreibende Aufgabe.
Viele fleißige Helfer der Staffel Haßberge sorgten für einen reibungslosen Ablauf und für das leibliche Wohl aller Anwesenden war auch reichlich gesorgt.
Jäh wurde der Test dann von einem Sucheinsatz für die Staffeln des Leitstellenbereichs Schweinfurt unterbrochen. Mit einigen Umorganisationen und dem Einspringen einiger Zuschauer als „Spieler“ konnten der Test weiter und die Hundeführer in den Vermissteneinsatz im Raum Ebern eilen.
Bis auf zwei Ausnahmen konnten am Ende Ines Dlugosch, Siggi Höfer und Erich Mock den Teilnehmern gratulieren und in eine aufwendige, zeitintensive aber interessante Ausbildung zum Rettungshundeteam entlassen.

Montag, 06.04.2009, 09:00

Vorbereitung für Iran

Vorbereitung für Iran Das DRK gründete ein Projekt zusammen mit dem BRK und dem Iranischen Roten Halbmond um Rettungshunde im Iran auszubilden. Drei Hundeführer aus dem BRK unterstützen Mark Hofman (Projektleiter des DRK/BRK) dieses Jahr im April bei seiner Arbeit und fliegen mit in den Iran (Siggi Höfer zusammen mit Bessie und Markus Wilhelm).

Liebe Kameradinnen und Kameraden,
das DRK gründete ein Projekt zusammen mit dem BRK und dem Iranischen Roten Halbmond um Rettungshunde im Iran auszubilden. Drei Hundeführer aus dem BRK unterstützen Mark Hofman (Projektleiter des DRK/BRK) dieses Jahr im April bei seiner Arbeit und fliegen mit in den Iran (Siggi Höfer zusammen mit Bessie und Markus Wilhelm). Wir haben ein paar Bilder von Mark, die er bei seinen bisherigen Besuchen im Iran aufgenommen hat und auch einige Bilder unseres "Probetrainings" in die Bildergalerie eingestellt.

Wir wollen "Hilfe zur Selbsthilfe" geben. Das Ziel ist eine unabhängige und leistungsfähige Rettungshundebewegung in Iran aufzubauen, die im Katastrophenfall dem eigenen Land und auch allen anderen die sie benötigen schnell zur Hilfe kommen kann. Um das umzusetzen braucht es viel Arbeit und Geduld. Nachdem im Ausbildungscentrum in Karaj nahe Teheran alle hoch motiviert sind und jeder einzelne Rettungshundeführer sehr gut mitarbeitet, ist für die Zukunft nur zu hoffen, dass wir nicht gebraucht werden! Ab April 2007 werde ich als Delegierter des Deutschen Roten Kreuzes in den Iran gehen um dort den Aufbau von Rettungshundestaffeln zu unterstützen.
Nachdem der Iran (das alte Persien) eines der Länder mit den meisten Erdbeben weltweit ist, können die trainierten Hunde im Falle einer Katastrophe schnell eigesetzt werden um möglichst viele Menschen unter den Trümmer zu orten und diese Opfer somit bergen zu können. Die Suche nach den Verschütteten ist immer ein Wettlauf mit der Zeit, denn es bleiben etwa 72 Stunden um Verschüttete lebend zu bergen. Danach ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering noch Überlebende zu finden. Diese Aufgabe ist so groß wie das Land mit seinen 1.648.000 km2 selbst. Denn bei den ca. 72 Milionen islamischen Einwohnern gilt der Hund als unrein. So muss auch viel an Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung geleistet werden. Außerdem wird ein System zur Ausbildung zu entwickeln sein, dass nicht unsere Rettungshundearbeit in Deutschland kopiert, sondern auf die unterschiedlichen Verhältnisse vor Ort eingeht und berücksichtigt.
Somit soll nicht nur der Umgang der Hundeführer mit den Hunden geschult, die Hunde zu Rettungshunden ausgebildet, sondern auch der Bevölkerung etwas von der Argwohn genommen werden.
Quelle: http://www.mupsel.de/iran.htm

Sonntag, 05.04.2009, 20:00

Rettungshundeprüfung des BRK in Regensburg

Hi,
an diesem Wochenende fand die erste Flächenprüfung für das Jahr 2009 des Bayerischen Roten Kreuzes in Regensburg statt. Insgesamt haben an beiden Tagen 24 Prüflinge aus 15 Rettungshundestaffeln des BRK an der Prüfung teilgenommen. Das Ergebnis war außerordentlich erfreulich mit 22 bestandenen Prüfungen. Trotz schlechter Wetterbedingungen mit viel Schnee konnten wir die Prüfung ohne beeinträchtigungen durchführen. An dieser Stelle möchte ich mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die uns bei der durchführung der Prüfung geholfen haben. Ganz besonders meiner Staffel und meiner Bereitschaft die uns ein grandioses Wochenende bereitet haben.
Die Feuerwehr Hagelstadt hat uns ihr Gebäude zur Verfügung gestellt. Thurn und Taxis ein mehrere Quadratkilometer großes Waldstück und die neuen Besitzer von Schloss Haus haben uns zwei Wiesen für die Unterordnung bereitgestellt, vielen Dank.
Wir werden in den nächsten Tagen noch einige Bilder einstellen, dann könnt ihr euch selber ein Bild machen.

Hi,
anbei der Pressebericht der Mittelbayerischen Zeitung: http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=3439&pk=362371

Brav! Rettungshunde bestanden den Test im Schnee
Gebell an der Wolfgangseiche: Die erste Prüfung in diesem Jahr für Rettungshunde führte die Rettungshundestaffel des BRK Regensburg am Naturdenkmal durch. Von den 24 vierbeinigen Prüflingen aus 15 bayerischen Rettungshundestaffeln bestanden 22 Vierbeiner den Test. In vier Gruppen mussten die Hunde am Wochenende auf ausgedehnter Fläche ihre Fähigkeiten erneut beweisen. Alle 18 Monate werden Hunde und Führer erneut geprüft, um ihre Fitness zu beweisen. Die Prüfungsorte werden stets gewechselt, damit keine Gewöhnung eintreten kann. Die Rettungshundeausbildung umfasst die Themen Flächen-, Trümmer-, Lawinen-, Wasser- und, Leichensuche und Spurenaufnahme. Jeder Hund, so die Mindestanforderung, musste zwei „Opfer“ auf einer Fläche von 30000 Quadratmetern innerhalb von 20 Minuten finden. Die Hundeführer hatten sich im Gerätehaus der FFW Hagelstadt einer schriftlichen Prüfung zu stellen.

Sonntag, 22.02.2009, 21:50

Gebäudeeinsturz in Höchstadt-Aisch

Zum gestrigen Gebäudeeinsturz in Höchstadt-Aisch wurden zur Unterstützung der vor Ort tätigen Einsatzkräfte die Rettungshunde aus den BRK Kreisverbänden Erlangen-Höchstadt, Kitzingen, Würzburg und Ansbach alarmiert, nachdem von den Einsatzkräften vor Ort angenommen werden musste, dass sich in dem Gebäude zum Zeitpunkt des Einsturzes noch Personen aufgehalten haben. Im Laufe der Bergungsarbeiten wurden auch ziemlich schnell 2 Personen aus den Trümmern gerettet, ein Bewohner blieb jedoch zunächst nicht auffindbar.
Die Rettungskräfte von Feuerwehr, THW und Roten Kreuz versuchten mit dem gezielten Abtragen der Trümmerlage und der Absuche des jeweiligen Abschnittes mit Rettungshunden den noch vermissten Bewohner aufzufinden. Gegen 22:30 wurden die Bergungskräfte schliesslich fündig und konnten -nach dem leider nur noch Tod zu bergenden- letzten Vermissten die Berge- und Rettungsmaßnahmen einstellen.

Donnerstag, 19.02.2009, 17:00

Glückwünsche zur bestandenen DRK- Mantrailing Prüfung

Glückwünsche zur bestandenen DRK- Mantrailing Prüfung Anlässlich der Fachdienstführertagung des BRK Fachdienstes Rettungshunde im Kreisverband Nürnberg-Land in Lauf a.d.Peg. gratulierte Landesfachdienstführer Armin Dlugosch den 4 Teams aus den Staffeln Erlangen-Höchstadt, Lauf und Ansbach zur bestandenen Prüfung in der neuen Rettungshundesparte Mantrailing. Die Teams mussten vor den Prüfern Maria Hörmann (Saarland) und Hans Dieter Vey (Nordrhein) jeweils eine Person auffinden die seit 24 Std. abgängig war und über 2000 m durch eine Ortschaft und Waldgelände zurückgelegt hatte.

Liebe Kameradinnen und Kameraden,
anlässlich der Fachdienstführertagung des BRK Fachdienstes Rettungshunde im Kreisverband Nürnberg-Land in Lauf a.d.Peg. gratulierte Landesfachdienstführer Armin Dlugosch den 4 Teams aus den Staffeln Erlangen-Höchstadt, Lauf und Ansbach zur bestandenen Prüfung in der neuen Rettungshundesparte Mantrailing. Die Teams mussten vor den Prüfern Maria Hörmann (Saarland) und Hans Dieter Vey (Nordrhein) jeweils eine Person auffinden die seit 24 Std. abgängig war und über 2000 m durch eine Ortschaft und Waldgelände zurückgelegt hatte.
Alle 4 Teams haben die Person aufspüren können. Sie sind die ersten bayerischen Teams, die an einer DRK- Prüfung in der Sparte Mantrailing (Personenspürhunde) teilgenommen haben.

Die Teams sind:
Almut Eichhorn mit Magyar Vizslahündin Lara aus der Staffel Nürnberger-Land
Nadine Bäuml mit Mischlingsrüde Fighter aus der Staffel Erlangen-Höchstadt
Edith Mühlhans mit Schäferhundrüde Nicko aus der Staffel Erlangen-Höchstadt und Schäferhündin Ronni aus der Staffel Erlangen-Höchstadt
Ines Dlugosch mit Bloodhoundhündin Vine aus der Staffel Ansbach

Mittwoch, 18.02.2009, 00:15

Truppführerausbildung des BRK

Hi,
insgesamt haben an diesem Wochenende 6 Hundeführer des BRK an der Truppführerausbildung im Bildungszentrum des BRK Bezirksverbandes Niederbayern/Oberpfalz in Hohenfels teilgenommen. Vier Hundeführer aus dem Kreisverband des BRK Passau und zwei Hundeführer aus dem Kreisverband des BRK Regensburg haben an der zweieinhalbtägigen Veranstaltung ihr Wissen im Bereich der Einsatzleitung erweitert.
Als nächstes wird für die Teams die Ausbildung im Bereich der Einsatzgruppen bzw. der Einsatzabschnittsleiter auf dem Programm stehen. Wir gratulieren den Teams und wünschen ihnen weiterhin viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit.

MFG Markus

P.S. Vielen Dank an die Gruppe, die sich auch außerhalb des Kurses super verstanden hat (Steven und Markus so sehr, dass sie sich sogar die Schuhe beim Bowling zusammengeschnürt haben; leider fehlt ein Beweisfoto) und ein großes Dankeschön auch an die beiden Referenten Uwe und Bernd.
Grüßle Bessie

Sonntag, 15.02.2009, 13:00

Trümmerfortbildung in Erlangen

Hi,
wie schon so viele Male haben die Trümmerteams des BRK auch an diesem Wochenende wieder eine Fortbildung und ein Training auf den Trümmern abgehalten. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an die Organisatoren der Trainingseinheiten für die viele Arbeit, die sie sich jeden Monat mit der Suche nach neuen Geländen machen.
Wie schon so viele Male hatten wir auch dieses Mal mit dem Wetter nicht wirklich viel Glück, es war einfach nur kalt. Das hält uns allerdings nicht davon ab; es haben über 10 Teams aus den Staffeln der BRK Kreisverbände Ansbach, Erlangen, Neustadt-Aisch, Kitzingen und Würzburg teilgenommen haben.

MFG Markus

Dienstag, 10.02.2009, 18:00

Patient irrte durch die eiskalte Nacht

Burgau 14 Stunden in der Winterkälte - so lange war ein 40-Jähriger bei Minusgraden im Freien. Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften suchten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst gestern nach dem verwirrten Mann, der aus dem Therapiezentrum Burgau davongelaufen war. Gegen 10.15 Uhr fanden Mitglieder der Bereitschaftspolizei den Mann schließlich in der Innenstadt - durchgefroren und hilflos, aber sonst offenbar unversehrt.

Ärzte und Mitarbeiter im Therapiezentrum hatten sich große Sorgen um den Vermissten gemacht - schließlich ist der 40-Jährige aufgrund seiner Krankheit orientierungslos und dringend auf medizinische Hilfe angewiesen. Kurz nach 20 Uhr am Mittwochabend hatte er, nur mit einem Jogginganzug und Schuhen bekleidet, die Klinik verlassen - keiner wusste, wohin er wollte. Seit sein Verschwinden bemerkt wurde, liefen umfangreiche Suchmaßnahmen. Ein Hubschrauber der Polizei kreiste in der Nacht über dem Stadtgebiet - „er musste sogar einmal aufgetankt werden, weil die Suche so lange dauerte“, so Polizeisprecher Christian Owsinski vom Präsidium in Kempten.

Rund 100 Polizisten, der Großteil vom 18. Ausbildungsseminar der Bereitschaftspolizei Königsbrunn, die Feuerwehren aus Burgau, Offingen und Unterknöringen, die Rettungshundestaffeln aus Günzburg, Augsburg, Memmingen und Donauwörth sowie Mitarbeiter des Roten Kreuzes suchten am Morgen in Burgau und Umgebung. Die Wasserwacht fuhr mit Booten die Mindel ab. Die Einsatzleitung war im Therapiezentrum Burgau stationiert.
Quelle: www.guenzburger-zeitung.de

Mittwoch, 04.02.2009, 18:00